Die Terrassenüberdachung – eine lohnenswerte Investition

Die Terrassenüberdachung – eine lohnenswerte Investition

Eine Terrassenüberdachung steigert die Wohnqualität und den Nutzwert 

Wer eine Terrassenüberdachung – beispielsweise im Zuge einer Modernisierung, Sanierung oder bei einem Ausbau – plant, setzt sich selbstverständlich auch mit den Kosten auseinander.

Dieses Thema sollte jedoch differenziert betrachtet werden, denn es hat viele Aspekte. Zwar erfordert das Projekt die Bereitstellung von entsprechenden Geldmitteln, doch erhöht es auch die Wohnqualität sowie den Nutzwert und trägt zur die Wertsteigerung der „eigenen vier Wände“ bei.

Bei einer Entscheidung für die „richtige“ Art des Terrassendaches sollte der Faktor „Nutzungsdauer“ mitberücksichtigt werden: Eine hochwertige Überdachung muss über Jahrzehnte hinweg optimal ihren Zweck erfüllen.

Qualität rechnet sich langfristig.

Das gilt auch im Hinblick auf die richtige Materialauswahl. Sie trägt dazu bei, die anfallenden Pflege- und Wartungskosten des Terrassendaches auf einem niedrigen Niveau zu halten. Wer nach dem Bau mit einem möglichst geringen Aufwand mit seiner Terrassenüberdachung betreiben möchte, sollte beständige Konstruktions- und Abdeckungsmaterialien favorisieren.

 Wie hoch liegen die Preise für ein Terrassendach? 

Eine Recherche im World Wide Net ergibt, dass die Preise für Terrassenüberdachungen extrem unterschiedlich sind. Sie liegen zwischen einigen hundert und 5000 Euro (und mehr). Erheblich höhere Kosten fallen an, wenn individuelle Wünsche in das Projekt einfließen und ein Fachbetrieb die Realisierung übernimmt.

Es ist also ausgeschlossen, wie man sieht, sich festzulegen, wieviel eine Terrassenüberdachung kosten darf. Doch kann man sich bei der Planung die wesentlichen Faktoren anschauen, die sich auf die Kosten auswirken, und eine Abwägung vornehmen.

Dazu gehören beispielsweise die Konstruktions- und Abdeckungsmaterialien sowie die Höhe der Arbeitskosten.

 Kostenersparnis durch Eigenleistung 

Der höchste Kostenfaktor bei einem Projekt wie der Terrassenüberdachung sind nicht die Material-, sondern die Arbeitskosten. Wer selbst mit Hand anlegt beim Aufbau, kann so manchen Euro sparen. Voraussetzung ist allerdings, dass man an ausreichenden, handwerklichen Fähigkeiten und Fachkenntnissen verfügt.

Selbstüberschätzung in dieser Hinsicht gilt es zu vermeiden, denn das könnte fatale Folgen haben. Wer einen Fachbetrieb einschaltet, kann sicher sein, dass er ein optimales Arbeitsergebnis erhält. Die Kosten schnellen dadurch aber beträchtlich in die Höhe.

 Das Material entscheidet mit über die Höhe der Kosten 

Die Wahl des Materials ist mit ausschlaggebend dafür, wie hoch das Projekt zu Buche schlägt. Bei einem Vergleich der Konstruktions- und Abdeckungsmaterialien bewegen wir uns von „günstig nach teuer“.

➜ Holz als Konstruktionsmaterial ist verhältnismäßig billig. Beachten sollte man allerdings, dass in qualitativer Hinsicht große Unterschiede bestehen:

Dabei darf man jedoch nicht übersehen, dass diese Holzarten den größten Pflege- und Instandhaltungsaufwand benötigen. Das ebenfalls preisgünstige Leichtmetall Aluminium verspricht eine lange Lebensdauer und verursacht nur wenig Pflege.

➜ Eine maßgeschneiderte Stahl-Konstruktion muss grundsätzlich von einem Fachbetrieb errichtet werden, was sich natürlich auf den Preis auswirkt. Das gilt insbesondere dann, wenn Edelstahl statt feuerverzinktem Stahl verwendet wird. Bei den Materialien für die Abdeckung rangiert das Bitumen auf dem ersten Platz – weil es dauerhaft und günstig ist. In gestalterischer Hinsicht bieten allerdings andere Materialien mehr.

➜ Wer sich für eines der modernen transparenten Kunststoffe entscheidet, kann aus einer breiten Angebotsvielfalt auswählen: Von der gewellten bis zur Stegplatte ist alles erhältlich. Eine Billiglösung stellt dies allerdings nicht dar, ist aber immer noch preisgünstiger als Glas.

Optisch ansprechend ist ein gedecktes Dach – besonders, wenn die gleichen Ziegel verwendet werden wie beim Hausdach. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder.

➜ Die hochwertigste und optisch überzeugendste Lösung für eine Terrassenabdeckung ist zweifellos Glas: Sie stellt gleichzeitig aber auch die teuerste dar. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass nur besondere Sicherheitsgläser verwendet werden können. Diese sind vor Glasbruch geschützt.

 Standardmodell oder individuelle Überdachung? 

Ein fertiger Bausatz für eine Terrassenüberdachung ist preisgünstiger als eine individuelle Planung: Normalerweise gehören sämtliche Verbindungsmaterialien mit zum Lieferumfang.

Der Erwerb eines Bausatzes heißt allerdings auch, dass man Standardmaße mit einkauft, so dass vielleicht nicht die optimalste Lösung für die Terrassenüberdachung erzielt wird. Das ist nur durch eine individuelle Planung möglich, die aber „ins Geld geht“. Die Entscheidung liegt bei dem Hauseigentümer.

Weitere Kostenfaktoren: Größe und Vorbereitung des Baugrunds

Bei der Ermittlung der Projektkosten darf nicht, so banal es klingen mag, die Größe außer Acht gelassen werden, denn auch diese beeinflusst den Preis wesentlich: Die Überdachung einer großen Terrasse erfordert logischerweise mehr Materialbedarf als für eine kleine. Werden zudem hochwertige Materialien für die Konstruktion und Abdeckung verwendet, können die Kosten rapide in die Höhe schnellen.

Ebenfalls in den Blick nehmen sollte man bei der Betrachtung der Kosten die Vorbereitung des Baugrunds, denn auch diese vorgelagerten Arbeiten sind nicht umsonst zu haben. So werden etwa 1000 Liter Beton benötigt, um beispielsweise ein Streifenfundament zu gießen, das 80 Zentimeter tief, 30 Zentimeter breit und 4 Meter lang ist (etwa ein Kubikmeter).

Bei 20 Litern ergibt sich bereits ein Bedarf von 50 Sack Beton. Man kann sich leicht vorstellen, wie sich das auf die Rechnung auswirkt.

 Beschattung und Ausstattung mit Seitenwänden 

Bauherren, die sich für eine Überdachung aus einem lichtdurchlässigen Material entschieden haben, brauchen eine zusätzliche Beschattung. Das Angebot ist vielfältig. Empfehlenswert ist eine außenliegende, motorisierte und automatisch zu steuernde Markise.

Die Anschaffungskosten dafür liegen im niedrigen vierstelligen Bereich. Wer mit dem Gedanken spielt, seine Terrassenüberdachung mit Seitenwänden oder Glasschiebetüren zu versehen und somit den Windschutz zu verbessern, muss mit einem deutlichen Ansteigen des Preises rechnen.

Mit 1000 Euro für 3×2 Meter ist dies eine durchaus kostspielige Investition. Die Preise für einfache Seitenwände und Brüstungen (Balkenkonstruktion) liegen deutlich niedriger. Bei einer 1,70 Meter breiten Brüstung bewegen sie sich zwischen 180 und 300 Euro: Dies hängt von ihrer Komplexität ab. Ab 800 Euro ist man dabei, wenn man sich für den Einbau einer Glasschiebetür (2,50 Meter Gesamtlänge) entschieden hat.

 Die Vorteile einer überdachten Terrasse 

Die eigene Terrasse bietet viele entspannende Momente – die allerdings durch aufkommenden Regen, kräftigen Wind oder intensive Sonneneinstrahlung unterbrochen werden können: Dann ist es vorbei mit der Gemütlichkeit und es gilt, sich notgedrungen ins Innere des eigenen Hauses zurückzuziehen.

Eine Terrassenüberdachung macht unabhängig von den Launen des Wetters und stellt gleichzeitig eine Erweiterung des Wohnraums dar. Dies sind Argumente, die für sich selbst sprechen. Was steht einer Onlinebestellung jetzt noch im Wege?

Achten Sie dennoch, besonders auf eine Baugenehmigung, hier finden Sie einen weiteren Artikel dazu.

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